Christine de Pizan: Feministin im Mittelalter

Mit Mitte 20 verwitwet und in großer Geldnot beginnt Christine de Pizan eine Karriere als Schriftstellerin – und was für eine. Sie mahnte Frauen in ihren Schriften zu finanzieller Unabhängigkeit, begehrte gegen misogyne Stereotype auf und schrieb schließlich zwei der frühesten feministischen Werke: „Das Buch von der Stadt der Frauen“ und „Der Schatz von der Stadt der Frauen“

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Literatur und Links

De Pizan, Christine: Das Buch von der Stadt der Frauen
De Pizan, Christine: Der Schatz von der Stadt der Frauen
Strohmeyr, Armin: Große Philosophinnen. Wie ihr Denken die Welt prägte. 10 Porträts (2021).
Lucas, Jana: Die geheimen Pionierinnen der Wirtschaft (2021)
Curry, Anne: Der Hundertjährige Krieg 1337-1453 (2002)
Gies, Frances and Joseph: Women In The Middle Ages. The lives of real women in a vibrant age of transition. (1978)

Foto: gemeinfrei

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Königinnen

Das aufwendig gestaltete Buch nimmt Kinder ab 10 Jahren mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte und zeigt, wie mächtige Frauen Kulturen und ganze Epochen beeinflussten. Kids können 50 Herrscherinnen aus aller Welt entdecken. Mit dabei sind berühmte Frauen wie Kleopatra, Maria Theresia von Österreich und Kaiserin Auguste Viktoria. Aber wie immer war mir wichtig, auch unbekannte Gesichter aufzunehmen und Geschichten von Personen zu erzählen, die zum Nachdenken anregen. Deshalb erfahren junge Leser*innen in „Königinnen“ auch, wer Orompoto war, wie sich Pomare gegen ausländische Einflüsse wehrte und warum Ranavalona I. von Madagaskar bis heute umstritten ist. Die wunderbare Gestaltung hat Illustratorin Kristina Kister übernommen. „Königinnen“ ist ab sofort bei den Buchhändler*innen eures Vertrauens erhältlich oder auch hier:

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