



Sie trug kurze Haare und Hosen, malte Großwild statt Stilleben und lebte offen mit einer Frau zusammen: Rosa Bonheur verstieß reihenweise gegen die Konventionen im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Sie schaffte es trotzdem – auch dank ihrer Partnerin Nathalie Micas – zur erfolgreichsten Malerin ihrer Zeit aufzusteigen.
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Hewitt, Catherine: Art Is a Tyrant. The Unconventional Life of Rosa Bonheur
Quinn, Bridget: Broad Strokes: 15 women who made art and history – (in that order)
van Slyke, Gretchen. “The Sexual and Textual Politics of Dress: Rosa Bonheur and Her Cross-Dressing Permits.” Nineteenth-Century French Studies, vol. 26, no. 3/4, 1998, pp. 321–35. JSTOR, http://www.jstor.org/stable/23537594
National Gallery mit kurzem Video über Rosa Bonheur:
https://www.youtube.com/watch?v=zEg3w2DCE14&ab_channel=TheNationalGallery
Ein wirklich schönes Porträt zu Bonheurs Leben, wie sie in Vergessenheit geriet und wie eine Frau die Erinnerung an sie in ihrem Chateau wieder aufleben lässt:
https://www.smithsonianmag.com/arts-culture/redemption-rosa-bonheur-french-artist-180976027/
Mehr über Anna Klumpke: https://www.portraitsociety.org/single-post/2019/10/29/a-portrait-of-perseverance-and-excellence-anna-klumpke-1856-1936
Bordeaux-Liebhaber:innen: Noch bis September gibt es dort eine Ausstellung zu Ehren von Rosa Bonheurs 200. Geburtstag:
https://www.musba-bordeaux.fr/en/article/exhibition-rosa-bonheur-1822-1899
Rosa Bonheurs erstes großes Meisterwerk „Labourage nivernais“ könnt ihr im Musée d’Orsay anschauen: https://www.musee-orsay.fr/en/artworks/labourage-nivernais-68
Das zweite große Meisterwerk „Der Pferdemarkt“ hängt heute im Metropolitain Museum of Art: https://www.metmuseum.org/de/art/collection/search/435702
Und Anna Klumpkes Porträt von Rosa Bonheur schenkte sie zum 100. Geburtstag von Rosa Bonheur ebenfalls dem Met: https://www.metmuseum.org/art/collection/search/11348
Hier gehts zur Folge der Kollegin Bianca über Ottilie Roederstein und Elisabeth Winterhalter: https://biancawalther.de/ottilie-roederstein-elisabeth-winterhalter/
Foto: public domain via Wikimedia Commons
Ab 6. Oktober
„Paris erschien mir schon immer als die einzige Stadt, in der man leben und sich so entfalten kann, wie man möchte“, fand die Autorin und Salonnière Natalie Barney. Sie und viele andere Frauen machten die Metropole an der Seine in den Zwanzigern zu einem Ort der Freiheit und der Kunst. Die amerikanische Literatin Gertrude Stein hielt Hof, Tamara de Lempicka schuf ihre Art-Deco-Gemälde, der raue Gesang von Kiki de Montparnasse hallte durch die Nacht. Mein neues Buch trifft neun Frauen, für die das Jahr 1926 in Paris ein besonderes Jahr war. „Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne“ erscheint am 6. Oktober als e-book. Details folgen.
Im Oktober 2025 ist mein Kinderbuch „Königinnen“ erschienen. Kinder ab 10 Jahren lernen 50 Herrscherinnen kennen, die Kulturen und ganze Epochen beeinflussten. Mit dabei sind berühmte Frauen wie Kleopatra und Maria Theresia von Österreich, aber auch kaum bekannte Frauen wie Orompoto und Ranavalona I. von Madagaskar. Die wunderbare Gestaltung hat Illustratorin Kristina Kister übernommen. „Königinnen“ ist bei den Buchhändler*innen eures Vertrauens erhältlich oder hier:
Mein 2023 erschienenes Buch „Nicht Nur Heldinnen“ gibt es seit Juli 2025 im Taschenbuch-Format. Bestellbar bei Buchhändler*innen deines Vertrauens oder direkt bei Herder.
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