



„Wo ist das Recht der Frau?“ Die Juristin Anita Augspurg trat in der Kaiserzeit und der Weimarer Republik mit scharfer Feder für Frauenrechte ein, unterstützt von ihrer Lebensgefährtin Lida Gustava Heymann. Dass sie auch überzeugte Pazifistin war, trug ihr den Vorwurf der Vaterlandsverräterin ein. Sonderfolge zur deutschen Frauenbewegung mit Geschichtsdolmetscherin Bianca Walther von frauenvondamals.
Das im Podcast versprochene Foto des Verbands fortschrittlicher Frauenvereine mit den Namen der Abgebildeten (vermerkt in Minna Cauers Handschrift) findet ihr auf der Website des IISG Amsterdam, wo auch Cauers Nachlass lagert. Und wer genau hinsieht, bemerkt auch, dass es nicht, wie Bianca dachte, das Gründungsfoto ist, sondern ein Foto von einer Sitzung im Jahr 1901 – zwei Jahre nach der Gründung.
Die anderen Bilder aus Jasmins heiterem Fotoraten findet ihr hier (Gruppenfoto aus dem Atelier Elvira) und hier.
Mit dieser Episode nehmen wir an der Blogparade zu #FemaleHeritage der Monacensia im Hildebrandhaus teil. Schaut vorbei und stöbert unter dem Hashtag #FemaleHeritage, es lohnt sich!
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Biancas Podcast Frauenvondamals, ihr Twitter-Account und ihr Instagram-Account
Augspurg, Anita: Rechtspolitische Schriften. Kommentierte Studienausgabe. Herausgegeben und kommentiert von Christiane Henke, Köln 2013.
Cauer, Minna: Briefe an Muschka von Witt (Archivgut), IISG Amsterdam, Minna Cauer Papers Nr. 79.
Cauer, Minna: Tagebuch (Archivgut), IISG Amsterdam, Minna Cauer Papers, Nr. 71.
Henke, Christiane: Anita Augspurg, Reinbek 2000.
Heymann, Lida G.: Erlebtes, Erschautes: Deutsche Frauen kämpfen für Freiheit, Recht und Frieden 1850–1940, hg. v. Margrit Twellmann. Meisenheim 1977.
Heymann, Lida G.: „Offener Brief an die Redaktion der Zeitschrift für Frauenstimmrecht“, in: Zeitschrift für Frauenstimmrecht, Beilage zu Die Frauenbewegung, 20. Jg., Nr. 26 (1. Oktober 1914), S. 49-50.
Kinnebrock, Susanne: Anita Augspurg (1857–1943). Feministin und Pazifistin zwischen Journalismus und Politik. Eine kommunikationshistorische Biographie, Herbolzheim 2005
Foto: Anita Augspurg, Fotografie des Ateliers Elvira, München 1902, gemeinfrei
Ab 6. Oktober
„Paris erschien mir schon immer als die einzige Stadt, in der man leben und sich so entfalten kann, wie man möchte“, fand die Autorin und Salonnière Natalie Barney. Sie und viele andere Frauen machten die Metropole an der Seine in den Zwanzigern zu einem Ort der Freiheit und der Kunst. Die amerikanische Literatin Gertrude Stein hielt Hof, Tamara de Lempicka schuf ihre Art-Deco-Gemälde, der raue Gesang von Kiki de Montparnasse hallte durch die Nacht. Mein neues Buch trifft neun Frauen, für die das Jahr 1926 in Paris ein besonderes Jahr war. „Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne“ erscheint am 6. Oktober als e-book. Details folgen.
Im Oktober 2025 ist mein Kinderbuch „Königinnen“ erschienen. Kinder ab 10 Jahren lernen 50 Herrscherinnen kennen, die Kulturen und ganze Epochen beeinflussten. Mit dabei sind berühmte Frauen wie Kleopatra und Maria Theresia von Österreich, aber auch kaum bekannte Frauen wie Orompoto und Ranavalona I. von Madagaskar. Die wunderbare Gestaltung hat Illustratorin Kristina Kister übernommen. „Königinnen“ ist bei den Buchhändler*innen eures Vertrauens erhältlich oder hier:
Mein 2023 erschienenes Buch „Nicht Nur Heldinnen“ gibt es seit Juli 2025 im Taschenbuch-Format. Bestellbar bei Buchhändler*innen deines Vertrauens oder direkt bei Herder.
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