Odette Sansom Hallowes: Spionin im Zweiten Weltkrieg

Sie war Agentin für England im besetzten Frankreich: Odette Sansom Hallowes arbeitete als Kurierin, bis ihr Netzwerk von den Nazis ausgehoben wurde. Odette gab selbst unter Folter keine Namen oder Informationen Preis und überlebte nur knapp das KZ Ravensbrück. Für ihren Mut wurde sie die am höchsten dekorierte Spionin des Zweiten Weltkriegs.

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Literatur und Links

Larry Loftis: Code Name: Lise. The True Story of the Woman Who Became WWII’s Most Highly Decorated Spy
Mehr über das KZ Ravensbrück bei Sarah Helm: Ohne Haar und ohne Namen. Im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.
Interview mit Odette Sansom Hallowes im britischen Fernsehen 1980: https://www.youtube.com/watch?v=N7oN6xSnG4Y&ab_channel=ThamesTv
Zeitzeuginnenbericht von Odette Sansom Hallowes für das Imperial War Museum (3 Teile)
https://www.iwm.org.uk/collections/item/object/80009265
Nachruf auf Odette Sansom Hallowes in der New York Timeshttps://www.nytimes.com/1995/03/21/obituaries/odette-hallowes-82-a-british-agent-tortured-by-nazis.html
Gestapo-Unterlagen zu Odette Sansom und ihrer Überführung ins KZ Ravensbrück
https://www.iwm.org.uk/collections/item/object/1030008044
Die Walther PPK von Fritz Suhren, Lagerkommandant des Frauen-KZ Fritz Suhren. Odette Sansom Hallowes brachte sie nach seiner Festnahme mit nach England: https://www.iwm.org.uk/collections/item/object/30036238
Der Blazer, den Odette während ihrer Haft trug
https://www.iwm.org.uk/collections/item/object/30093318

Foto: gemeinfrei

Ab 6. Oktober

Ab 6. Oktober: „Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne“

„Paris erschien mir schon immer als die einzige Stadt, in der man leben und sich so entfalten kann, wie man möchte“, fand die Autorin und Salonnière Natalie Barney. Sie und viele andere Frauen machten die Metropole an der Seine in den Zwanzigern zu einem Ort der Freiheit und der Kunst. Die amerikanische Literatin Gertrude Stein hielt Hof, Tamara de Lempicka schuf ihre Art-Deco-Gemälde, der raue Gesang von Kiki de Montparnasse hallte durch die Nacht. Mein neues Buch trifft neun Frauen, für die das Jahr 1926 in Paris ein besonderes Jahr war. „Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne“ erscheint am 6. Oktober als e-book. Details folgen.

Im Oktober 2025 ist mein Kinderbuch „Königinnen“ erschienen. Kinder ab 10 Jahren lernen 50 Herrscherinnen kennen, die Kulturen und ganze Epochen beeinflussten. Mit dabei sind berühmte Frauen wie Kleopatra und Maria Theresia von Österreich, aber auch kaum bekannte Frauen wie  Orompoto und  Ranavalona I. von Madagaskar. Die wunderbare Gestaltung hat Illustratorin Kristina Kister übernommen. „Königinnen“ ist bei den Buchhändler*innen eures Vertrauens erhältlich oder hier:

Mein 2023 erschienenes Buch „Nicht Nur Heldinnen“ gibt es seit Juli 2025 im Taschenbuch-Format. Bestellbar bei Buchhändler*innen deines Vertrauens oder direkt bei Herder.

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