Emmy Noether: Größte Mathematikerin des 20. Jahrhunderts

Emmy Noether hat die abstrakte Mathematik und die theoretische Physik entscheidend mitgeprägt, nicht zuletzt durch die nach ihr benannten Noether-Theoreme. Noether war es auch, die entscheidende Grundlagen für die mathematische Erklärung von Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie legte – öffentlich gewürdigt wurde sie dafür jedoch lange Zeit nicht.

Literatur und Links

Lars Jaeger: Emmy Noether. Ihr steiniger Weg an die Weltspitze der Mathematik.

Cordula Tollmien: „Sind wir doch der Meinung, daß ein weiblicher Kopf nur ganz ausnahmsweise in der Mathematik schöpferisch tätig sein kann.“ Emmy Noether 1882-1935. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Habilitation von Frauen an der Universität Göttingen. Sonderdruck aus Göttinger Jahrbuch, Band 38, 1990.
Cordula Tollmien betreibt eine Website mit Dokumentensammlung zu Emmy Noether: https://www.cordula-tollmien.de/noether.html

Auguste Dick: Emmy Noether. 1882-1935. Elemente der Mathematik, Beiheft 13, Basel 1970

Reinhard Siegmund-Schultze: Göttinger Feldgraue, Einstein und die verzögerte Wahrnehmung von Emmy Noethers Sätzen über invariante Variationsprobleme (1918), in: Mitteilungen DMV. Band 19, 2011, S. 100–104
https://page.math.tu-berlin.de/~mdmv/archive/19/mdmv-19-2-100.pdf

Qinna Shen: A Refugee Scholar from Nazi Germany. Emmy Noether and Bryn Mawr College. In: The Mathematical Intelligencer, 41.3: 1-14.
https://repository.brynmawr.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1019&context=german_pubs

Hinweis zum Theaterstück über Emmy Noether:
https://www.brynmawr.edu/news/emmy-noether-play-homecoming-honor-trailblazing-former-faculty-member

Foto: Emmy Noether ca. 1930, CC BY-SA 2.0 de

Ab 6. Oktober

Ab 6. Oktober: „Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne“

„Paris erschien mir schon immer als die einzige Stadt, in der man leben und sich so entfalten kann, wie man möchte“, fand die Autorin und Salonnière Natalie Barney. Sie und viele andere Frauen machten die Metropole an der Seine in den Zwanzigern zu einem Ort der Freiheit und der Kunst. Die amerikanische Literatin Gertrude Stein hielt Hof, Tamara de Lempicka schuf ihre Art-Deco-Gemälde, der raue Gesang von Kiki de Montparnasse hallte durch die Nacht. Mein neues Buch trifft neun Frauen, für die das Jahr 1926 in Paris ein besonderes Jahr war. „Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne“ erscheint am 6. Oktober als e-book. Details folgen.

Im Oktober 2025 ist mein Kinderbuch „Königinnen“ erschienen. Kinder ab 10 Jahren lernen 50 Herrscherinnen kennen, die Kulturen und ganze Epochen beeinflussten. Mit dabei sind berühmte Frauen wie Kleopatra und Maria Theresia von Österreich, aber auch kaum bekannte Frauen wie  Orompoto und  Ranavalona I. von Madagaskar. Die wunderbare Gestaltung hat Illustratorin Kristina Kister übernommen. „Königinnen“ ist bei den Buchhändler*innen eures Vertrauens erhältlich oder hier:

Mein 2023 erschienenes Buch „Nicht Nur Heldinnen“ gibt es seit Juli 2025 im Taschenbuch-Format. Bestellbar bei Buchhändler*innen deines Vertrauens oder direkt bei Herder.

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