



Liebe, Macht und Gier: Das Leben der Soong-Schwestern hat alles davon. Kaum eine Familie hatte so starken Einfluss auf das Schicksal Chinas in der Zeit vor Mao wie die Soong-Dynastie.
Ei-ling, Ching-ling und May-ling Soong werden in eine wohlhabende Familie geboren. Ihr Vater legt Wert auf eine westliche Bildung, und so erhalten alle sechs Kinder der Soong-Dynastie eine Ausbildung in Amerika.
Ihr Weltgewandtheit wird den drei Schwestern später von großem Nutzen sein: Alle drei Schwestern gehen schicksalshafte Ehen ein und ihre Bildung erlaubt es ihnen, sich in den mächtigen Zirkeln sicher zu bewegen – von den Revolutionären und neuen Machthabern in China bis zum Weißen Haus in Washington, D.C.
Doch ihre Ehen sind es auch, die die drei Soong-Schwestern entzweien. Ching-ling, die mittlere Schwester, glaubt zeitlebens innig an den Kommunismus. May-ling teilt ihr Bett mit dem nationalistischen Herrscher Chinas, der Kommunisten wie Ching-ling aus China drängen will. Und Ei-ling glaubt an den Kapitalismus: Sie bereichert sich an Chinas Staatskassen und macht die Soong-Dynastie zur reichsten Familie ihrer Zeit.
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Jung Changs Buch über die Soong-Schwestern
Sterling Seagraves Buch über die Soong-Dynastie
Die „Halskette“, die Chiang Kai-shek seiner Frau May-ling schenkte: https://youtu.be/_mAhT9GpRZU
Ein guter Überblick über die Zeit zwischen dem Ende der Manchu-Dynastie und der Machtübernahme Maos.
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Foto: May-ling Soong, HJPrieß – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Ab 6. Oktober
„Paris erschien mir schon immer als die einzige Stadt, in der man leben und sich so entfalten kann, wie man möchte“, fand die Autorin und Salonnière Natalie Barney. Sie und viele andere Frauen machten die Metropole an der Seine in den Zwanzigern zu einem Ort der Freiheit und der Kunst. Die amerikanische Literatin Gertrude Stein hielt Hof, Tamara de Lempicka schuf ihre Art-Deco-Gemälde, der raue Gesang von Kiki de Montparnasse hallte durch die Nacht. Mein neues Buch trifft neun Frauen, für die das Jahr 1926 in Paris ein besonderes Jahr war. „Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne“ erscheint am 6. Oktober als e-book. Details folgen.
Im Oktober 2025 ist mein Kinderbuch „Königinnen“ erschienen. Kinder ab 10 Jahren lernen 50 Herrscherinnen kennen, die Kulturen und ganze Epochen beeinflussten. Mit dabei sind berühmte Frauen wie Kleopatra und Maria Theresia von Österreich, aber auch kaum bekannte Frauen wie Orompoto und Ranavalona I. von Madagaskar. Die wunderbare Gestaltung hat Illustratorin Kristina Kister übernommen. „Königinnen“ ist bei den Buchhändler*innen eures Vertrauens erhältlich oder hier:
Mein 2023 erschienenes Buch „Nicht Nur Heldinnen“ gibt es seit Juli 2025 im Taschenbuch-Format. Bestellbar bei Buchhändler*innen deines Vertrauens oder direkt bei Herder.
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