Wie First Ladies die USA geprägt haben

Es war ein enges Rennen und die Wochen danach waren eine Zitterpartie, aber: Joe Biden wird am 20. Januar zum 46. Präsident der USA vereidigt. Seine Frau, Dr. Jill Biden wird die erste First Lady sein, die trotz Einzug ins Weiße Haus ihren Job nicht aufgibt. Biden lehrt am College und will ihre Stelle auch als First Lady halten.

Aber wer glaubt, dass die First Lady nur freundlich lächelt, Empfänge gibt, auf Staatsreisen Blumen entgegennimmt und zu Weihnachten das Weiße Haus dekoriert, irrt.

Ich habe mir angeschaut, wie sich das Amt unter den First Ladies entwickelt hat. Aus Platzgründen führe ich hier nicht jede First Lady der 46 Präsidenten auf, sonst wird es ein Endlos-Post. Übrigens gab es auch mehr als 46 First Ladies, weil die Rolle früher von Töchtern, Schwiegertöchtern und – bei ledigen Präsidenten – manchmal auch von den Ehefrauen hochrangiger Politiker ausgefüllt wurde.

Los gehts mit der Allerersten: Als Martha Washington (geb. Dandridge) 1789 First Lady wurde, existierte weder die Bezeichnung noch das Weiße Haus. Sie war nicht begeistert, dass ihr Mann Präsident wurde. Martha Washington hielt in New York und Philadelphia Events für Politiker, bekannt als “Republican Court”.

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Aktuelle Lesetermine:

27. Februar, 18:30 Uhr: Gottfried Benn Bibliothek, Berlin. Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten
1. März, 18:30 Uhr: Fritz Bauer Bibliothek, Bochum. Eintritt 10€, ermäßigt 5€
4. März, 19 Uhr: Amerikahaus, München. Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten

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